Anti-Coaching

Gegen den Erfolg. Für Hingabe. Gegen den Selbstoptimierungswahn. Für Akzeptanz. Gegen die Sünde. Für die Demut. Gegen das Überleben. Für das Leben. Gegen die Optimierung. Für die Einfachheit. Gegen den Stress. Für die Glückseligkeit. Überall Coaches, Berater, Verkäufer welche Sie weiterhin in diesem Wahnsinn von "alles geht noch besser, schneller, schöner" halten wollen. Oder: “Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.” All das ist Wahn, gerichtet gegen die Menschlichkeit, richtet den Menschen hin. Also: "Wer beginnt, zu werden wie er / sie ist, beginnt zu sein, wie Glückseligkeit ist.

Anti-Coaching mit Hypnose

Leistungsoptimierung mit Hypnose hat das Potenzial zum Burnout.

Im Bereich des Hypnose-Coachings, aber auch mit Hilfe von Hypnose-Apps, wird dem „Suchenden“ (Sucht?) nach mehr Leistungsfähigkeit und Erfolg ein glückselig versprechendes Angebot an Techniken und Suggestionen „suggeriert“.

Auf der einen Seite fallen Ausdrücke wie „Blockaden lösen“ um mehr Geld anzuhäufen, erfolgreicher zu sein.

Auf der anderen Seite, besonders in esoterischen – also pseudo-spirituellen Kreisen – wird gesagt „es hat sich was gelöst“.

Anti-Hypnose-Coaching bei Suche und Sucht nach Erfolg

Und im Wahn eines Süchtigen verlieren sich Einsicht und Vernunft in das was wirklich zählt im Leben, nämlich „Leben“ als Wert an sich.

Einerseits finden wir also die Sucht – die eigene Existenzangst unterdrückend – sich im kapitalistischen (lat. capitalis = todbringendes Verbrechen) System „leistungsoptimiert“ das Bestmögliche für sich abzugreifen – und das auch noch „ehrenwert“ zu finden – und auf der anderen Seite, der esoterischen, tarnt sich diese „Sucht“ im Wahn sich als Schöpfergott zu erdenken, seine Realität gestalten zu können.

In beiden Fällen handelt es sich um den Wahn und Hunger nach Omnipotenz, also dem Gefühl der Allmacht, die analytisch aufgedeckt existenzielle Grundängste offenbart.

Auch hypnotische Techniken zur Steigerung der Lerneffektivität, u.a. der Merk- und Abruffähigkeit, können – müssen aber nicht – den Menschen auf einen Weg führen, welcher nicht dem seines „echten“ Selbst entspricht.

Und so können die Folgen des Erläuterten Burnout, Depression und Panikattacken sein, oder sich unbemerkt vom psychischen Erleben psychosomatisch auf die Körperebene verlagern, um weiterhin verdrängend Lebensstil und Lebensqualität nicht in Zusammenhang bringen zu müssen.

Und mir geht es doch gerade darum in meiner Arbeit mit meinen Patienten den Weg in ihr „echtes“ Selbst zu begleiten. Meine therapeutischen Fähigkeiten und das Wissen um die Macht der Hypnose dafür einzusetzen, Sie von sich Selbst weg, und hin zur Sucht zu führen, ist nicht mein Ziel.

Wenn Sie jedoch mehr für Ihr „echtes“ Selbst gerne leisten wollen würden, aber nicht können, arbeite ich sehr gerne an dieser „selbst-gerechten“ Leistungsoptimierung.